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Ein Chor mit Profil
Mit fast 80 aktiven Sängerinnen und Sängern gehören wir zu den großen Hamburger Konzertchören. Als eingetragener Verein mit über 60-jähriger Geschichte sind wir finanziell und künstlerisch unabhängig. Wir gestalten sowohl Konzerte mit Orchester und Solisten - z.B. im großen Saal der Hamburger Laeiszhalle - als auch kleinere Auftritte, oft a cappella oder mit kleinem Instrumentalensemble.
Seit 2009 wird der Chor von der Hamburger Chorleiterin Christiane Hrasky geleitet, mit der wir uns in konsequenter Arbeit auf hohem musikalischen Niveau immer weiter entwickeln. Sie löste den freien Hamburger Dirigenten Michael Petermann ab, der den Chor seit 1997 geführt hatte.
Schon immer zeichnete sich der Franz-Schubert-Chor bei seinen inhaltlich abwechslungsreichen und musikalisch anspruchsvollen Programmen durch den Mut zu Ungewöhnlichem aus. Wir schaffen gern Spannungsbögen von Alter Musik bis hin zu zeitgenössischen Uraufführungen. Da zerlegen wir auch gern einmal das Mozert-Requiem in seine Fragmente und stellen es John Cages Stille aus "4'33" gegenüber (2004). Zu unseren herausragenden Aufführungen der jüngeren Zeit gehörten das "War Requiem" von Benjamin Britten (2008, in Kooperation mit der Berliner Domkantorei) oder das fulminante Einstiegskonzert von Christiane Hrasky 2009, das sich auf Kompositionen aus dem Ostseeraum stützte (Cyrillus Kreek: Requiem, Jaakko Mäntyjärvi: Canticum Calamitatis Maritimae, Lars-Erik Larsson: Förklädd Gud).
Seit 2001 sind wir Mitglied im Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC).
Wir sind alters- und stimmmäßig recht gut gemischt und pflegen eine offene und humorvolle Chorkultur - für ein lustvolles Musizieren eben!
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