Franz-Schubert-Chor Hamburg e.V. – Satzung

Stand: Oktober 2020

 

  • 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Franz-Schubert-Chor Hamburg e.V.“. Er hat seinen Sitz in Hamburg und ist in das Vereinsregister eingetragen.

 

  • 2 Zweck des Vereins

Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, besonders des Chorgesangs.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Maßnahmen:

–         Der  Verein  veranstaltet regelmäßig Konzerte und andere Aufführungen, um zur Chormusikkultur beizutragen und das Interesse der Öffentlichkeit am Chorgesang zu wecken und zu fördern.

–          Er führt zur Vorbereitung dieser Konzerte regelmäßige Chorproben durch.

–          Er gewinnt durch Öffentlichkeitsarbeit musikalisch interessierte Menschen für den Chorgesang.

–          Um den kulturellen Austausch zu fördern, führt er Chorreisen durch und kooperiert mit anderen Chören sowie Orchestern und anderen Musikensembles.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

  • 3 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus aktiven (singenden) und passiven (fördernden) Mitgliedern. Aktives Mitglied kann jede stimmbegabte Person sein.

Passives Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person sein, die die Bestrebungen des Chores unterstützen will, ohne selbst zu singen.

Die Aufnahme in den Verein ist beim Vorstand schriftlich zu beantragen. Sie kann nur erfolgen, wenn

  • der/die Aufzunehmende sich mit der Satzung einverstanden erklärt hat und
  • bei Minderjährigen die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter vorliegt und
  • der/die Chorleiter(in) die Aufnahme unter die Aktiven nach einer Stimmprüfung befürwortet. Vor der Stimmprüfung ist der/dem Aufzunehmenden eine Probezeit (bis zu 6 Übungsabende) einzuräumen.

Über die Aufnahme von natürlichen Personen entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Lehnt dieser die Aufnahme ab, so steht der/dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig. Über die Aufnahme von juristischen Personen entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

  • 4 Pflichten und Rechte der Mitglieder

Monatlich ist ein Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern. Die singenden Mitglieder sind außerdem verpflichtet, die Übungsstunden regelmäßig zu besuchen und durch das eigene Verhalten zu deren Gelingen beizutragen.

Zu den Pflichten des Mitgliedes gehört es, sich ab Erreichen des 60. Lebensjahres einmal im Jahr einer Prüfung seiner Stimme durch den/die Chorleiter(in) zu unterziehen. Der/die Chorleiter(in) entscheidet dann über die weitere aktive Mitgliedschaft. Mitglieder, die dieser Pflicht nicht nachkommen, müssen vom aktiven Chorleben zurücktreten

Durch die Mitgliedschaft erwirbt niemand einen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Die Paragraphen 738 und 740 des BGB finden keine Anwendung.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Alle Inhaber(innen) von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinerlei Werte aus dem Vereinsvermögen erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

  • 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Vorstand.

 

  • 6 Mitgliederversammlung

Die im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres stattfindende Mitgliederversammlung wird von dem/der 1. oder 2. Vorsitzenden geleitet. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Mitgliederversammlung ist vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich oder online per E-Mail einzuberufen.

Die Beschlussfassung erfolgt, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Für die Durchführung von Wahlen ist von der Mitgliederversammlung ein Wahlausschuss von mindestens drei Mitgliedern zu bestellen. Die Wahlen erfolgen durch Stimmzettel, jedoch kann, falls kein Widerspruch erfolgt, per Akklamation gewählt werden. Während der Wahlen übernimmt der Wahlausschuss die Leitung der Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  1. Beratung und Beschlussfassung über alle wichtigen Angelegenheiten des Vereins;
  2. Feststellung und Abänderung der Satzung;
  3. Wahl des Vorstandes;
  4. Wahl von zwei Revisoren/Revisorinnen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, für die Dauer von zwei Jahren;
  5. Festsetzung der Aufnahmegebühr und des Beitrages und deren Fälligkeit;
  6. Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresabrechnung des Vorstandes;
  7. Entgegennahme des Berichts der Revisoren/Revisorinnen;
  8. Genehmigung der Jahresabrechnung und Entlastung des Vorstandes;
  9. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins;
  10. Entscheidung über die Berufung nach § 3 und § 9 der Satzung;
  11. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

 

Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen. Diese Anträge sind acht Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand einzureichen.

Die Versammlungsbeschlüsse werden von den Schriftführer/Schriftführerinnen protokolliert. Das Protokoll ist von einem/einer Schriftführer(in) und dem/der Versammlungsleiter(in) zu unterzeichnen.

Auf Antrag des Vorstandes oder mindestens 40% der Mitglieder ist unter Angabe der Gründe eine außerordentliche Mitgliederver­sammlung einzuberufen.

 

  • 7 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus

  1. dem geschäftsführenden Vorstand,
  2. dem Beirat und
  3. dem/der Chorleiter(in).

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an

  1. der/die 1. und 2. Vorsitzende,
  2. der/die und 2. Kassierer(in),
  3. der/die 1.und 2. Schriftführer(in) und
  4. zwei Notenverwalter(innen).

 

Der geschäftsführende Vorstand hat die inneren Geschäfte des Vereins zu führen und bleibt bis zu Neuwahl im Amt. Vorstand im Sinne des Gesetzes (§26 BGB) sind der/die 1. und 2. Vorsitzende.

Der Beirat wird gebildet aus den Obleuten der einzelnen Stimmen. Er sollte bei außergewöhnlichen Entscheidungen vom geschäfts­führen­den Vorstand gehört werden.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt, mit der Ausnahme des Chorleiters/der Chorleiterin, der/die durch den Vorstand berufen wird.

Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes während der Wahlzeit aus, so übernimmt auf Beschluss des Vorstandes eines der übrigen Mitglieder die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur satzungsmäßigen Neuwahl des Vorstandes. Auf Antrag des geschäftsführenden Vorstandes kann auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Neuwahl durchgeführt werden.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse auf Vorstandssitzungen, die von dem/der 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich oder mündlich einberufen werden. Die Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen und von dem/der 1. Vorsitzenden und einem/einer Schriftführer(in) zu unterzeichnen.

 

  • 8 Die Revisoren/Revisorinnen

Die Revisoren/Revisorinnen haben die Kasse zu prüfen und in der Mitgliederversammlung Bericht darüber zu erstatten. Ferner sind sie berechtigt, zu jeder Zeit eine außerordentliche Kassenrevision vorzunehmen.

 

  • 9 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt,

  1. durch freiwilligen Austritt, der schriftlich erklärt werden muss und nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig ist; eine fristlose Kündigung ist zulässig, wenn ein Mitglied gemäß § 4 vom aktiven Chorleben zurücktreten muss;
  2. durch Ausschluss;
  3. durch Tod.

Die Ausschließung eines Mitgliedes erfolgt durch den geschäftsführen- den Vorstand. Sie kann erfolgen:

  1. wenn das aktive Mitglied an drei aufeinanderfolgenden Probenterminen ohne genügende Entschuldigung fehlt;
  2. wenn das Mitglied mit den Vereinsbeiträgen über sechs Monate im Rückstand ist;
  3. wenn das Mitglied sich die Interessen oder das Ansehen des Vereins schädigende Handlungen zuschulden kommen lässt.

Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekanntzumachen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des eingeschriebenen Briefes beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der Berufungsschrift einzuberufen. Macht ein Mitglied von der Berufung keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass eine gerichtliche Anfechtung nicht mehr möglich ist.

 

  • 10 Auflösung des Vereins oder Satzungsänderung
  1. Die Auflösung des Vereins sowie eine Satzungsänderung kann nur durch eine Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen werden.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Kunst und Kultur (§ 52 Abs. 2 Nr. 5 AO).

Diese Satzung ist am 01. Februar 1946 errichtet und zuletzt am 24.10.2020 geändert worden. Der Verein „Franz-Schubert-Chor Hamburg e.V.“, Sitz in Hamburg, ist unter der Nr. 3676 in das Vereinsregister eingetragen.