Vorschau: Frühlingskonzert „fancies!“

Konzert für Chor, Klavier und Schlagwerk

Der Franz-Schubert-Chor startet phantasievoll in den Frühling und nimmt das Publikum auf eine kurzweilige musikalische Reise mit; einer spannenden Mischung aus Werken für Chor, Klavier und Percussion.

Antonín Dvořák: „Sechs Klänge aus Mähren“
Bob Chilcott: „Five days that changed the world“
Gija Kantscheli: „Lulling the sun“
Sven-Eric Johanson: „Fancies I und II“

Freitag, 26. April, 19.00 Uhr St. Johannis-Harvestehude, Heimhuder Str. 92 in HH
Samstag, 27. April, 18.00 Uhr St. Paulskirche, Am Packhof 8 in Schwerin

„Sechs Klänge aus Mähren“ („Šest Moravských Dvojzpěvů“). Zwischen 1875 und 1877 komponierte Antonín Dvořák (*1841, †1904) 23 romantische Duette mit Klavierbegleitung zu Texten mährischer Volkspoesie. Die ursprünglich als Hausmusik konzipierten Werke erfreuten sich schon bald großer Popularität und verhalfen dem noch jungen Dvořák zu einem großzügigen Stipendium und ebneten den Weg für seine weitere Musikerkarriere. Einige Jahre später bearbeitete der tschechische Komponist Leoš Janáček sechs Duette für vierstimmigen gemischten Chor, dabei verwendete er Dvořáks originale Klavierbegleitung und bereicherte mit seiner Bearbeitung das Chorrepertoire um diese sechs äußerst reizvollen Stücke.

In „Five days that changed the world“ (2013) vertonte der Brite Bob Chilcott (*1955) fünf Meilensteine der Menschheitsgeschichte. Die Erfindung des Drucks (1455), die Abschaffung der Sklaverei (1834), den ersten motorisierten Flug der Brüder Wright (1903), die Entdeckung des Penicillins (1928) und den ersten Menschen im Weltraum (1961). Chilcott schrieb das Werk für gemischten Chor, Klavier und Pauken anlässlich eines Musikfestivals für junge Sänger und zeigt darin positive Ereignisse auf, die unser Leben zum Besseren verändert haben.

In seinem vielfarbigen Vokalwerk „Lulling the sun“ (2008) für 6-stimmigen gemischten Chor und Percussion interpretiert der georgische Komponist Gija Kantscheli (*1935) das Wort „Sonne“ in 27 Sprachen der Welt. Bereits in der Sowjetzeit erwarb er sich durch seine Kompositionen den Ruf eines Avantgardisten. Kantschelis von großen Emotionen geprägte Kompositionen verbinden moderne Elemente mit traditionellen Musikformen.

In „Fancies I“ und „Fancies II“ (1974) des schwedischen Komponisten Sven-Eric Johanson (*1919, †1997) präsentiert der Franz-Schubert-Chor vier faszinierende Vertonungen für Chor und Klavier mit Texten aus William Shakespeares Dramen: „Wie es euch gefällt“, „Lovers love the spring“, „Twelfth Night“ und „Cymbeline“.

Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Eintrittspreise in Hamburg: 12€ – ermäßigt 8€
Eintritt in Schwerin ist frei.

Besetzung:
Franz-Schubert-Chor Hamburg
Valeria Stab, Klavier
Sönke Schreiber, Percussion
Leitung Christiane Hrasky

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